Gespräch zwischen Ruth und Ayesha


Ruth ist im Orchester, und Ayesha singt gerne. Sie treffen sich in der Pause. Sie haben sich vorher noch nie unterhalten.

Ayesha: Hallo, Ruth!

Ruth: Hallo, Ayesha!

Ayesha: Herr Neumann sagt, daß du weiß, wann der Chor ist.

Ruth: Ja, Chor findet jeden Donnerstag in der 7. Stunde statt. Singst du gut?

Ayesha: Weiß nicht, aber ich haben in meine alte Schule auch singen. Tust du auch gerne singen?

Ruth: Nein, aber ich spiele Klavier im Orchester. Komisch, du bist schon über ein halbes Jahr in unserer Klasse, und wir haben uns noch nie richtig unterhalten. Ich wollte dich schon immer ansprechen, wußte aber nicht, was ich sagen sollte.

Ayesha: Ich dich auch nett finde, aber nicht wissen, wie dich sagen. Ich hatte auch Angst, weil ich höre, daß dein Vater Nazi sein.

Ruth: Mein Vater schon, aber ICH nicht. Ich mag dich auch, aber meine Eltern dürfen das nicht erfahren. Dann gibt es einen Riesenkrach.

Ayesha: Was heißt "Riesenkrach"?

Ruth: Vater schimpft und schreit und meine Mutter auch.

Ayesha: Achso, warum wir treffen nicht bei mein Zuhause?

Ruth: Das geht nicht, meine Eltern wollen immer wissen, wo ich bin. Meistens darf ich gar nicht weg.

Ayesha: Wir können sagen, wir haben länger eine Stunde Schule und dann uns treffen in Pausenhof.

Ruth: Gute Idee, das können wir machen. Gleich morgen?

Ayesha: Ja, das ist gut. Mein Vater nicht da morgen, und mein Mutter nicht so streng sein.

Ruth: Dann bis morgen. Tschüß!

Ayesha: Tsüüs!


Andere vertragen sich nicht so gut.


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